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michaf

Grünschnabel

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Samstag, 7. Juli 2012, 23:51

Znen/Benzhou zieht sehr schlecht, sinkt bei minimaler Steigung auf unter 30 km/h

Hallo.
Obwohl ich seit drei Tagen bei Google, Youtube und verschiedenen Rollerforen gesucht habe, finde ich keine sichere Lösung für folgendes Problem:

Vorgeschichte:
Ich fahre einen 45er Roller, offensichtlich optisch und technisch identisch mit dem bekannten Benzhou YY50QT-15 (Retro)
Nachdem meine Werkstatt bei der ersten Inspektion einen CDI-Schaden festgestellt hat, wurde die CDI auf Garantie ausgetauscht.
Seitdem fährt der Roller ca. 60 kmh max, obwohl die verbaute CDI vom Roller-Händler zugesandt wurde.

Problem:
Nach ca. 10 Tagen - an deren Abschluss zuletzt einige sehr lang andauernde Bergfahrten standen - stellte ich am nächsten Tag
einen extremen Leistungsverlust fest: Zwar beschleunigt der Roller bergab immer noch auf bis zu 60 kmh,
schafft es aber auf gerader Strecke erst innerhalb von 5 Minuten nur noch auf ca. 40 kmh und an einer beliebigen Steigung nicht einmal mehr auf ganze 30 kmh.
Bei Anfahrten direkt am Berg (ca. 30%) muss ich sogar absteigen, um dann irgendwann Fahrt mit ca. 10 kmh aufzunehmen.
Hat der Roller aber "Schwung", bleibt die Geschwindigkeit aus der geraden Strecke auch an einer anschließenden Steigung lange Zeit fast erhalten.
Allgemein "fühlt" es sich an, als ob alles normal funktioniert - nur mit zu wenig Leistung.

Was ich bisher über meine Recherche ermitteln konnte:
1. Evtl. hat mir der Händler versehentlich eine "offene" CDI geliefert.
2. Bei einer offenen CDI muss ich den Distanzring aus der Vario entfernen, damit der Motor nicht überdreht - was aber auch zu mehr Geschwindigkeit führt..?
3. Bei einem beschleunigten Roller, sorgen geringere Variogewichte für einen besseren Anzug.
4. Leistungsverlust bei Bergfahrten kann auch aus schlecht eingestelltem Vergaser und/oder Ventilen resultieren.

Konkret bleiben für mich folgende Fragen:
Zu 1: Kann das daraus entstehende "hochdrehen" des Motors zu diesem extremen Leistungsabfall führen, obwohl ich fast nie schneller als 50 gefahren bin ?
Zu 2: Wie kann ich dabei verhindern, dass der Roller NOCH schneller wird..? 50/55 kmh mit sattem Anzug reichen mir.
Zu 3: Kleinere Gewichte lassen den Motor höher drehen..? Besteht dann nicht wieder die Gefahr, dass der Motor davon Schaden nimmt ?
Zu 4: Ist ein "sich verstellen" von Vergaser und Ventilen unter diesen Umständen - so "plötzlich" - realistisch zu erwarten ?
-> Stimmt das alles so ?/ Habe ich das alles richtig verstanden ?
Oder kann es evtl. an etwas ganz anderem liegen ?

Zu mir:
Ich bin durchaus handwerklich und technisch gut begabt, -
Ich werde so etwas wie "Gewichte austauschen" mit einer Youtube Anleitung definitiv hin bekommen.
Allerdings habe ich von spezieller KFZ-/ und Rollertechnik fast gar keine Ahnung und kenne kaum die Bezeichnungen.

Diesbezüglich bin ich wohl eher als Noob zu bezeichnen:
Ich habe z.B. ohne Anleitung keine Ahnung wie ein Roller-Vergaser aussieht, oder wo ich den suchen müsste^^.

Bin für jede Antwort dankbar, -Der Sonntag wäre ja ideal um das zu machen :)

Gruß,
Micha

angelstone

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2

Sonntag, 8. Juli 2012, 14:15

Hallo, möglicherweise hat die Werkstatt Dir wirklich eine Offene CDI eingebaut.Was ich da mal machen würde ist,die Variomatik zu öffnen,schau mal ob sich die Gewichte einseitig abgelaufen haben.Ob ein Distanzring verbaut ist.Wenn ich Dich richtig verstanden habe lief der Roller ja 10 Tage einwandfrei.Ich weiß leider nicht ob im Variokasten ein Abnehmer mit Kabel vorhanden ist.Möglicherweise ist dort ein Kabel vorhanden das einfach nur nicht mit an die CDI angeschlossen wurde.

michaf

Grünschnabel

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3

Sonntag, 8. Juli 2012, 16:45

Hallo angelstone, danke für die Antwort.

Ok, dann werde ich mir wohl zumindest erst ein Mal die Variomatik anschauen müssen.
Richtig,- der Roller lief 10 Tage einwandfrei.
Ein Distanzring ist ziemlich sicher darin verbaut (Google sagt so ;) ),- aber muss der auch wirklich raus, um Schaden am Motor zu verhindern ?
Edit Im Znen QT50A ist kein Distanzring verbaut, - oder jemand hat ihn mir geklaut ;)

Ich würde gerne so viel wie möglich original lassen..
Ein Kabel an der Variomatik wurde ganz sicher nicht entfernt, weil dort nichts daran gemacht wurde - ich war während des CDI Einbaus in der Werkstatt anwesend. Könnte sich das einfach gelöst haben ?

Gruß,
Micha

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »michaf« (14. Juli 2012, 14:30)


angelstone

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4

Sonntag, 8. Juli 2012, 19:21

In der Regel löst sich das Kabel nicht einfach so es muß schon gezogen worden sein.Zum anderen sollte bei einer offenen CDI auch der Distanzring herraus genommen werden.Ist nicht besonders gut bei einer offenen CDI.Wenn Du nach Vorschrift die Geschwindigkeit halten möchtest ist es das einfachste eine orginal cdi (gedrosselte)einzubauen.Die sind in der Regel etwas teurer als die offenen.

michaf

Grünschnabel

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Sonntag, 8. Juli 2012, 20:36

Ok, dann schaue ich mir mal die Variomatik an, tausche die Gewichte aus und entferne den Distanzring.
Ich kann dann mal ja zurück melden, ob das geklappt hat / Der Roller wieder richtig zieht.
Dauert aber jetzt noch ein paar Tage.
Vielen Dank erst Mal.

Gruß,
Micha

ap11

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6

Montag, 9. Juli 2012, 06:46

60 km / h mit Distanzring/Drossel ??

Würde mir auch die Kupplung mal ansehen-vielleicht ist nach der langen Bergfahrt etwas abgeraucht !

Alex.
.
.
.
"Whatever can go wrong, will go wrong" Murphys Law

Hot4Torque

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Dienstag, 10. Juli 2012, 22:44

Ich habe trotz der schönen Erklärung nichts von "Drehzahl" lesen können. Wie hoch war die denn zum Schluß bei Vollgas ?

Und: Wie sieht dein Zündkerzenbild aus, um mal Vergaser- und Motoreinstellungen damit evtl. schonmal auszuschließen.

michaf

Grünschnabel

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Dienstag, 10. Juli 2012, 23:48

..ich habe morgen abend erst genug Zeit,um den Roller zu zerlegen und notfalls darauf zu verzichten, falls mir Gewichte-Späne oder Kupplungsbrocken entgegen fallen ;)

Wie stelle ich denn bei dem Benzhou die Drehzahl fest..?
Mein "Cockpit" sieht so aus (Fremdfoto / Google): http://www.razory.de/benzhou/pink/r05-pink-tacho280.jpg
(Und nur, falls jemand fragt: Nein, MEIN Roller ist nicht pink :P )

Allerdings reagiere ich sensibel auf Tonhöhen-Änderungen und hätte ein Überdrehen vermutlich bemerkt.
Bin ja deshalb nur zwei Mal über 50 kmh gefahren - zum Testen wie schnell er plötzlich ist :)

Tatsächlich HAT sich der Klang verändert,- aber eher so ein "blechernes Hintergrund-Rascheln" das ich nicht lokalisieren kann.

Zündkerzenbild sehe ich dann morgen abend und melde ich mal zurück.
Danke schon Mal für die Hinweise.

Gruß, Micha

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9

Mittwoch, 11. Juli 2012, 10:43

Wie stelle ich denn bei dem Benzhou die Drehzahl fest..?

Hallo Micha,
am besten ist es wenn du mal in die Werkstatt deines Vertrauens fährst. Dort können sie bestimmt mit einem statioärem Gerät die Drehzahl messen. Ansonsten sich einen im Zubehörladen kaufen, da bist du aber ab 80€ aufwärts dabei (lohnt sich der Aufwand?).
Ich habe zwar nicht das "absolute" Gehöhr, aber man merkt dann doch irgendwie wenn sich die Drehzahl sich der 10 000 U/pM nähert.
Wenn die Drehzahl ca. bei 60 k/mh bei 8000 - 9000 Umdrehungen liegt, kann im normalfall nichts passieren, dass können die Viertakmtotoren ab. Bei zweitaktern sieht es anderst aus, die drehen normalerweise höher.
Nun sind wir mal gespannt was bei der "Zerlegung" alles ans Licht kommt.
Der frühe Vogel kann mich mal............

Diskutiere nie mit jemandem der drei Liter Vorsprung hat...................

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schrägparker« (11. Juli 2012, 10:43)


michaf

Grünschnabel

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10

Donnerstag, 12. Juli 2012, 20:54

Status...

Ich habe den Deckel vom Antrieb runter. Allerdings komme ich momentan nicht weiter, weil mir ein Blockierwerkzeug und die entsprechende Nuß fehlt.. Morgen habe ich wieder Zeit, die zu besorgen.

Der erste Eindruck ist trotzdem schon erschreckend, weil mir das ungewöhnlich vorkommt:

1. Beim Lösen der Schrauben "zischten" 3 davon, wie beim öffnen einer Coladose.... es trat auch Flüssigkeit aus.
2. Der Deckel ist von innen extrem stark verrußt
3. Die Verkleidung von... ...der Kupplung..?... (Bin mir noch nicht sicher, was sich darunter befindet) ist bläulich verfärbt wie Effektlack.

Das alles lässt nach meiner Einschätzung auf eine extremen Hitzeentwicklung schließen, wobei die Hitze nicht sachgemäß abgeführt werden konnte...?

Ich hänge mal drei Pics an und mich würden da auch schon Eure Einschätzungen im Vorfeld zu interessieren, wenn ihr mögt.


'Kupplungs'(?) -Deckel:

Wenn man gut hinsieht kann man ungefähr die bläulich schimmernde Verfärbung erkennen.



Antrieb-Deckel Innenseite (Von oben nach unten "runter geklappt", auf dem Boden):



Deckel aus näherer Entfernung:

Hier sieht man auf dem Zahnrad recht gut die "Schmauchspuren".
Dieser Ruß ist ca. 1 mm dick und zäh in der Konsistenz - nicht etwa trocken und staubig.

Ich gebe dann auch mal Bescheid, wie es weiter geht...

Gruß,
Micha

Hot4Torque

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11

Donnerstag, 12. Juli 2012, 21:31

Die Grundeinstellung der Drehzahl lässt sich über die Standgasschraube am Vergaser regeln.
Alternativ über die Zündzeitpunkt-Grundeinstellung an der Grundplatte/Statorplatte der Zündung.

Die 'Fahrdrehzahl' (<- nenn ich jetzt mal so ...) lässt sich indirekt über die Variomatikabstimmung (GDF, Gewichte, Riemendicke-/länge, Ausgleichsscheiben; - sekundär auch über eine andere Steigscheibe oder einen Wandler mit schärferer Steigung).

Zitat

Der erste Eindruck ist trotzdem schon erschreckend, weil mir das ungewöhnlich vorkommt:



1. Beim Lösen der Schrauben "zischten" 3 davon, wie beim öffnen einer Coladose.... es trat auch Flüssigkeit aus.

2. Der Deckel ist von innen extrem stark verrußt

3. Die Verkleidung von... ...der Kupplung..?... (Bin mir noch nicht
sicher, was sich darunter befindet) ist bläulich verfärbt wie
Effektlack.



Das alles lässt nach meiner Einschätzung auf eine extremen
Hitzeentwicklung schließen, wobei die Hitze nicht sachgemäß abgeführt
werden konnte...?
zu 1: -> Das kann passieren, bei Temperaturunterschieden, wie du schon richtig vermutest, bei zu hoher Hitzeentwicklung
zu 2: -> Womöglich zu stark verschlissener Riemen oder Kupplung
zu 3: -> Das ist die Kupplungsglocke. - Mit dem letzten Punkt scheint sich alles aufzuklären:
Wenn die Kupplung zu stark verschlissen ist, bedarf es an höherer Drehzahl zum Anfahren oder auch während der Beschleunigung (in Fahrt), damit sie einigermaßen packt bzw. überhaupt packt. - Ein zu hoher verschleiß oder ein verglasen der Beläge erhöht den Schlupf der Kupplung, damit auch die Reibung, womit wiederrum deine Glocke irgendwann heiß läuft und solche Verfärbung annimmt.

Bau die Glocke drum mal ab, und schau dir die Kupplungsbeläge genauer an (Kannst auch gern wieder ein Foto von machen ;) ).

Zum Testen, wenn du dir nicht ganz sicher bist, kannst du auch die Glockeninnenseite und die Beläge mit groben Schleifpapier etwas anrauhen und wieder eine Testfahrt machen. Auch wenn der Roller wieder dannach voll beschleunigt, ist der Effekt nur kurzfristig. Eine neue Kupplung wirst du in dem Fall dennoch benötigen ! ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hot4Torque« (12. Juli 2012, 21:29)


michaf

Grünschnabel

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12

Donnerstag, 12. Juli 2012, 22:04

OK... ?

Aber wie kann denn da die Kupplung 'von alleine' derart verschleißen ?
Und bedeutet das nun, dass der Motor zu hoch gedreht hat und das z.B. schwerere Variogewichte rein müssen,
oder hat die ursprüngliche Drehzahl nichts damit zu tun ?
Und darüber hinaus / oder alternativ (?): Muss die Standgasschraube dann so gedreht werden, dass Standgas niedriger ist ?

Hmm..,- dann mache ich morgen mal zuerst die Kupplung auf,- und pics ;)
(Mit Bildern leichter zu erklären, wenn ich die Teile nicht alle sicher benennen kann *g*)


Gruß,
Micha

Hot4Torque

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13

Donnerstag, 12. Juli 2012, 22:19

Hmm..,- dann mache ich morgen mal zuerst die Kupplung auf,- und pics ;)
(Mit Bildern leichter zu erklären, wenn ich die Teile nicht alle sicher benennen kann *g*)
Genau ! Mach das erstmal ... :thumbup:

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14

Freitag, 13. Juli 2012, 14:47

Hi Mischa.
tolle Sache mit den Bildern. Da kann man endlich sich mal ein Bild machen. Aber was mir etwas komisch vorkommt, ist das der Roller erst so wenig Kilometer drauf hat und dann die Kupplung schon so aussieht. Gut ich kenne dein Streckenprofil nicht was du fährt. Sowas dürfte bei der Kilometerleistung noch nicht vorkommen.
Der frühe Vogel kann mich mal............

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Hot4Torque

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15

Freitag, 13. Juli 2012, 17:51

Hi Mischa.
tolle Sache mit den Bildern. Da kann man endlich sich mal ein Bild machen. Aber was mir etwas komisch vorkommt, ist das der Roller erst so wenig Kilometer drauf hat und dann die Kupplung schon so aussieht. Gut ich kenne dein Streckenprofil nicht was du fährt. Sowas dürfte bei der Kilometerleistung noch nicht vorkommen.
Das passiert, wenn die Beläge glasig werden.

Das ist meist bei billigereren- oder von Qualität minderwärtigeren Kupplungen der Fall.

Auch bei falscher Einstellung, z.B. extrem überhöhter Kupplungsdrehzahl kann es durch die extreme Reibung und dadurch resultierende Hitzeentwicklung zur Verglasung der Beläge kommen.

michaf

Grünschnabel

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16

Freitag, 13. Juli 2012, 19:15

und weiter geht's

Von innen sieht es gar nicht mehr so schlimm aus..?

Kupplung ohne Deckel:


Ausgebaut, von der Seite:



Die Beläge,- Draufsicht 1:


Die Beläge,- Draufsicht 2:


Also, die Beläge wirken zwar glatt, aber ich könnte nicht sagen, dass sie "glasig" sind.
Auch ist mir die Hitzeentwicklung bei einem so ziemlich sauberen Innenleben nicht mehr logisch..
Neue Kupplung ist trotzdem mal bestellt: Neu ist immer besser, wenn ich es schon auf habe.

Apropos "auf" - ich bekomme die Vario nicht auf. Das Zahnrad ist blockiert, aber die Schraube dreht sich kein Stück.
Da sich aber der komplette Roller sehr dabei bewegt und auch die Vario selber in sich schwingt, während ich an der Mutter reiße,
frage ich mich, ob ich was falsch mache..?
Es handelt sich hier doch um ein klassisches Linksgewinde, wie bei gewöhnlichen Schrauben, oder nicht?

Erst mal Sprühöl drauf,- Ich versuche es jetzt einfach weiter..

Gruß,
Micha

Hot4Torque

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17

Freitag, 13. Juli 2012, 19:52

Ich hatte es schonmal kurz erwähnt, nimm einfaches (evtl. grobes) Schleifpapier und schleif damit an den Belägen in axialer Richtung und selbiges nochmal an der Glockeninnenseite.

Verbauen und nochmal probieren. Das sollte dir genug Antwort auf die Spekulationen geben. ;)

Desweiteren: Verglasung ist das Eine, eine 'Verhärtung' der Beläge aufgrund z.B. von Alter, wie bei Bremsbelägen auch bekannt, ist ebenso möglich. Deshalb weise ich nochmals auf das 'Anrauhen' zu Probezwecken hin.
Evtl. ist es auch wirklich nur die obere Schicht des Belages in dem Fall und hätte deinen Geldbeutel geschohnt.

Warum bestellt man eigentlich schon eine Kupplung ohne vorher richtig alles durchzuchecken ? (<- ist jetzt keine persönliche Kritik ! ^^ )

Wenn schon alles soweit auseinander ist, überprüfe doch mal alles auf "Gangbarkeit".
D.h. die Wandlerscheibe (die Innere) zur Kupplung drücken (mit beiden Händen und bitte auf die Finger achten !); die Kupplungsbacken mal mit einem Schraubendreher etwas aufhebeln und schauen ob sie nicht festsitzen und bei der Gelegenheit, gleich mal etwas ölen, durch gezieltes einspritzen mit Ölkanne oder WD-40 (etc. pp.) ...

Ein mehrmaliges Hin- und Herbewegen der Teile, verhilft nochmal dazu (besonders nach dem Ölen !). ;)



Bei festsitzenden Schrauben gibt es mehrere Schlossermethoden. Die eine wäre, direkt und 'gezielt' auf die Schraube mit einem Hammer aufzuschlagen, damit sich Jene durch die Vibrationen löst.
Da dies aber schnell mal daneben gehen kann und damit das Gewinde der Welle beschädigen könnte, wäre Methode "2" wohl etwas praktischer. ;)
Dazu nimmst du z.B. einen spitzen Meissel, dicken und stabilen (evtl. angespitzten) Schlitzschraubendreher oder auch einen alten Durchtreiber, der stabil genug ist und setzt den auf eine Kante der Mutter in Löserichtung (Linksrum wohl in dem Fall ... ;) ).
Mit gezielten 'kurzen' aber 'harten' Schlägen auf das Zwischenwerkzeug (Meissel, Dreher, Durchtreiber, Nachbars-Katze ... etc.), löst sich in der Regel die Mutter. Etwas verhelfen würde da ein wenig Rostlöser (oder notfalls auch Cola ... :P ;) ).

Evtl. an der Verzahnung nochmals dabei mit einem Schraubendreher oder etwas anderem fixieren.
Wenn zwei Hände dann nicht mehr reichen, ein netter Gehilfe nützt da bestimmt auch nochmal. ;)

michaf

Grünschnabel

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Freitag, 13. Juli 2012, 21:03

Soo..
..die Vario ist ab und auf..
Nachbars Katze wollte nicht still halten, da hat mir der Nachbar selber mit seinem Werkzeug helfen können.


Leider eine nicht ganz so gute Bildqualität:



Und etwas anschaulicher,- die Variogewichte:


Wenn ich die Variogewichte über die Marmorplatte der Fensterbank rolle, dann "pendeln" die sich irgendwo ein.
D.h.: Sie scheinen unrund zu laufen..

Ok..- Zündkerzen habe ich noch nicht geprüft,- weil ich sie nicht finden kann..?
Ich vermutete sie neben der CDI: aber Fehlanzeige.
Ich recherchiere das morgen in Ruhe.


-> Warum man direkt eine neue Kupplung kauft ?
Ich vertraue einfach Eurer kompetenten Einschätzung :D

Nicht ganz ;)
Ich habe die für nur 20 Euro / inkl. Versand gefunden und es waren die letzten zwei im Angebot.
Also habe ich sie bestellt, in der Hoffnung, dass sie morgen mit der Post kommt und eingebaut werden kann während ich den Roller noch "auf dem Operationstisch" habe. Da es sich ja letztendlich auch um ein Verschleißteil handelt, machte das für mich Sinn.
Möchte den Roller nicht öfter als nötig aufmachen,- lieber damit fahren.

Tja,- so sieht Vario und Kupplung nun aus.


Gruß,
Micha

Hot4Torque

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19

Freitag, 13. Juli 2012, 23:07

Also, die Zündkerze wirst du "nicht" neben der CDI finden ... :D ;)

Sieh doch einfach, wohin dich dein Zündkabel von der Zündspule aus führt. Sie sitzt direkt vorne auf dem Zylinder, genauer: eingeschraubt in der Mitte des Zylinderkopfes.

Deine Gewichte sind definitiv verschlissen. Sie weisen deutliche 'Abeckungen', was du an den planen, flachen Flächen findest auf den Röllchen. ;)

Man kann zwar manchmal noch notdürftig damit fahren, kriegt aber mit der Zeit immer stärker werdende Beschleunigungslöcher und/oder Unwucht durch die Vario.

Solltest dir die Steigung des Variators und der Steigscheibe (Kühlerscheibe) ansehen, ob sich darin Riefen oder Unebenheiten befinden.
Sollte dies der Fall sein, nimm ein ultra-feines schleifpapier oder Polierwerkzeug und versuch die Riefenkanten damit abzuglätten.


/EDIT: Hab mir aus langeweile nochmal deine Bilder von deiner Kupplung zur Brust genommen, weil ich nochmal kurz was für mich einsehen wollte. Ich habe wohl den Bildern zuvor nicht genug beachtung geschenkt, aber 'laut' deinen Bildern, sind deine Kupplungsbeläge 'definitiv' verglast ! ... ;) Schau dir alleine nur die Reflektionen an! Das darf nicht der Fall sein. Es sieht aus, als wäre nur etwa eine 1mm dicke Schicht davon betroffen. Deshalb würd ich immernoch sagen, 'Abschleifen' ausprobieren, und da du ~eh~ schon eine Neue bestellt hast, kannst du die Alte dann immernoch als Ersatz aufheben. :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hot4Torque« (13. Juli 2012, 23:07) aus folgendem Grund: (Siehe "EDIT" !)


michaf

Grünschnabel

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Samstag, 14. Juli 2012, 13:17

Zitat


Also, die Zündkerze wirst du "nicht" neben der CDI finden ... :D ;)
Ja,- bedauerlichweise nicht.. :(

Bei einem Benzhou (eigentlich 'Znen') QT50xxx findet man die Zündkerze hier (Draufsicht, nach demontierter Sitzbank):


Und: Nein, man kann nicht wirklich "irgendwie von unten" dorthin greifen und den Stecker locker abziehen, auch wenn das so aussieht.
Durch den Rahmen/Träger hat man auf Höhe der Zündkerze nur ca. 3cm Tiefe der "Arbeitsfläche", so dass man mit spitzen Fingern das mitgelieferte "Werkzeug" aufsteckt und festhält,
während man von oben mit dem sehr alt aussehenden Schraubendreher (mitgeliefert- Bordwerkzeug) jeweils ein 10°Grad Drehung vornimmt, die Hülse abzieht, dreht und neu aufsteckt,- bis man nach ca, 15 Minuten die Zündkerze in der Hülse vorsichtig nach unten kippen und heraus nehmen kann.
Greifen kann man die Kerze auch nicht wirklich, weil sie nur wenige Millimeter aus der Verkleidung ragt.
Alternativ könnte man die Kunststoffabdeckung des Blockes von oben und unten lösen, dann erhält man sehr viel Platz zum arbeiten,- aber dieser Aufwand wäre noch höher..
-> Das nur mal für zukünftige Leidensgenossen.

Das Zündkerzenbild: Rehbraun bis verkohlt.
Leider ist es mit meiner Handycam nicht möglich ein Bild zu machen, auf dem der Pol deutlicher zu erkennen ist als irgendwelcher Hintergrund..

Ich versuche mal zu beschreiben: Die Kerze sieht halbwegs gleichmäßig aus, aber nicht rehbraun, sondern eher sehr dunkel mit Rußablagerung am äußeren Metall-Ring der das Gewinde trägt.

Variogewichte hatte ich vorsorglich auch schon bestellt.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, welches Gewicht sinnvoll ist:
Laut Recherche sind dort ca. 7g original verbaut.
Die Gewichte die aber drin waren bringen ca. 5g auf die (Küchen-)Waage.
Gekauft habe ich 5,5g und 6,5g, um einen akzeptablen Anzug zu erhalten.
Einbauen, testen, ausbauen-einbauen, testen, ausbauen-einbauen ist für mich keine schöne Perspektive.
Kann da jemand eine begründete Empfehlung aussprechen ?
Möglich wären ja nun: 5,5g; 6g (3x5,5 + 3x6,5) und 6,5g

Geschwindigkeit ist für mich dabei absolut nachrangig. Wichtiger ist mir ein kräftiger Anzug und ruhiger Lauf.

Kupplung ist noch nicht angekommen. in der Zwischenzeit folge ich Hot4Torque's Schleif- und Reinigungsempfehlungen.

Gruß,
Micha

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »michaf« (14. Juli 2012, 13:17)


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